Weigle in der Gustav-Werner-Schule

Es darf keine Ausgrenzung geben

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Walddorfhäslach/Pliezhausen, war der SPD-Bundestagskandidat Sebastian Weigle am vergangenen Dienstag zu Gast in der Grund- und Hauptschule in Walddorfhäslach. Mit seinem Besuch verschaffte sich Weigle Einblicke in die Arbeit der Schule: „Ich wollte Rektor Ralf Röckel begleiten, um seine Arbeit und die seiner Kollegen hautnah kennenzulernen.“ Weigles Einladung fiel auf den Termin der Einschulungsfeier der Klasse 5. Die bunte und abwechslungsreich gestaltete Feier mache deutlich, dass die hohe Motivation der Lehrerinnen und Lehrer ein ganz entscheidender Faktor sei, um eine lebendige Schulatmosphäre zu schaffen, so Weigle, sichtlich beeindruckt.

In der anschließenden Diskussion mit dem Lehrerkollegium erfuhr der Reutlinger SPD-Kandidat aus erster Hand von den Sorgen der Lehrer. Beherrschendes Thema war die Frage, wie die Bildungsqualität gehalten oder sogar noch weiter ausgebaut werden kann. Die Lehrer äußerten in diesem Zusammenhang die Befürchtung, dass durch die erzwungene Mehrzügigkeit der künftigen Werkrealschulen eine Verschlechterung der Betreuung stattfinden werde. Weigle machte nochmals deutlich, dass durch die „Unzuverlässigkeit der Landesregierung“ in diesem Punkt keine Planungssicherheit mehr bestehe: „Wer weiß schon, ob nicht in zwei Jahren ein anderes Modell propagiert wird“.
Einigkeit herrscht darin, dass ein Schlüssel für die erfolgreiche Arbeit der Walddorfhäslacher Schule, die gute Betreuung und das hohe Engagement der Lehrer sei. Weigle zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Kollegiums, die beim Übergang der Schüler/innen von der Schule in die Ausbildung beratend tätig sind und eine Vermittlerrolle einnehmen: „Es ist vorbildlich, welche Arbeit hier von Ralf Röckel und seinem Team geleistet wird. Hier gebührt den Lehrerinnen und Lehrern uneingeschränktes Lob“, so Weigle anerkennend.
Angesichts der momentan geführten Diskussionen über verschiedene Schulformen, plädierte Weigle dafür, in Zukunft etwas mehr Ruhe und Sachlichkeit einkehren zu lassen. Insbesondere die Berichterstattung zu sogenannten ‚Brennpunktschulen‘ im Landkreis, müsse unaufgeregter werden: „Hier wird zum Teil echtes Schindluder getrieben und soziale Ausgrenzung befördert.“ Weigle erfuhr auch in diesem Punkt die volle Rückendeckung und die Zustimmung der Lehrerschaft.