Auszeichnung

Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule für DEICHMANN-Förderpreis nominiert – Platzierung unter Top-3 Schulen bundesweit sicher

Die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Wald-dorfhäslach ist für das bundesweite Finale des DEICHMANN-Förderpreises gegen Jugendarbeitslosigkeit in der Kategorie „Schulische Präventivmaßnahmen“ nominiert worden. Die Schule unter-stützt in herausragender Weise die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Begabungen und Talenten, den Einstieg in das Berufsleben (dua-le Ausbildung) zu finden. Die genaue Platzierung wird am 21. November 2012 bei einer Preisverlei-hung in Köln bekannt gegeben. Die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule ist in jedem Fall unter den drei Top-Platzierten. Der DEICHMANN-Förderpreis wird seit 2005 verliehen und ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.
Schirmherrin des DEICHMANN-Förderpreises ist in diesem Jahr die Boxweltmeisterin Susi Kentikian. Die Preise verleiht Förderpreis-Initiator Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Europas größtem Schuheinzelhändler. Preise werden in drei Kategorien verliehen. Neben der beruflichen Förderung durch Unternehmen sowie durch Vereine und öffentliche Initiativen sind auch Schulen unter den Preisträgern. In dieser Kategorie wird die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Derzeit besuchen 220 Schüler diese Schule. Viele Jugendliche müssen verstärkt durch individuelle Maßnahmen auf die Berufswahl vorbereitet werden, da es genügend Bewerber mit höheren Bildungsab-schlüssen gibt. Also sollten sie mit anderen Stärken und Eigenschaften punkten.

Die Berufsvorbereitung ist seit vielen Jahren im Schul-konzept der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule fest-geschrieben. Die Abschlussklasse hat jedes Jahr eine 100-prozentige Vermittlungsquote in duale Ausbildungsberufe und weiterführende Schulen. Die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule können während ihrer Schulzeit durch vielfältige Praktika bis zu 7 Berufe kennen ler-nen. Darüber hinaus erhält jeder Zertifikate der erlernten Tätigkeiten. Bereits am Ende der achten Klasse besitzen alle Schülerinnen und Schüler eine aussagekräftige Bewerbungsmappe.
Hinzu kommt eine enge Zusammenarbeit mit regiona-len und überregionalen Partnern. Die Schule verfügt über mehr als 70 vertragliche Bildungspartnerschaften mit Firmen, die Praktika anbieten. Dieses gute Netz-werk mündet häufig in Ausbildungsverträge. In den letzten Jahren wollten über 50 Prozent der Schulabsolventen direkt in eine Berufsausbildung gehen.

Durch die berufsvorbereitenden Maßnahmen, bei de-nen die Gustav-Werner Gemeinschaftsschule eng mit verschiedenen Wirtschaftsunternehmen kooperiert, erhalten die potentiellen Arbeitgeber die Möglichkeit, die Jugendlichen besser kennenzulernen. Aber auch die Jugendlichen haben die Chance, das Arbeitsleben zu entdecken. „Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete das Gremium die Entscheidung, die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule auszuzeichnen.