Auf sehr gutem Niveau

Zum zehnten Mal veranstaltete die Walddorfhäslacher Gustav-Werner-Schule ein großes Völkerball-Turnier

Das hat schon Tradition. Zum zehnten Mal veranstaltete die Gustav-Werner-Schule ihr großes Völkerball-Turnier in der Walddorfhäslacher Ballspielhalle. Und wieder ging es hoch her. 19 Mannschaften der Klassenstufen drei und vier traten an. Die Teams kamen neben den einheimischen Walddorfhäslachern aus Reutlingen-Stadt, Altenburg, Pliezhausen, Rübgarten, Gniebel und Schlaitdorf.


Organisator Grischa Jauch war nach dem Turnier ordentlich geschlaucht. “Die Vorbereitung ist schon sehr aufwändig. Das muss alles gut organisiert sein.” Und beim Turnier springen dann 350 Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams auf drei Spielfeldern knapp fünf Stunden lang durch die Halle. “Allein schon vom Lärmpegel ist man hinterher ganz platt”, berichtete Jauch.
“Aber wenn ich dann sehe, wie viel Freude und Spaß die Kinder haben, dann mach ich das auch gerne”, fügt der Sportlehrer gleich hinzu. Und auf seine Helfer, Schüler, Lehrer und Eltern, kann er sich auch verlassen.
Bei den Kindern sei schon viel Ehrgeiz dabei, erklärt Jauch. Viele der Teams trainieren im Vorfeld und bereiten sich so auf das Turnier vor. “Das Niveau ist schon sehr angestiegen”, weiß Jauch.
Zehn Minuten dauert normalerweise ein Spiel. Jedes Team hat 16 Mitspieler, die sich gegenseitig abwerfen müssen. “Da ist schon sehr viel Bewegung, Koordination und Taktik gefragt. Und es stärkt die Klassengemeinschaft”, hebt Jauch die Vorzüge des Völkerballspiels hervor.
Und Sieger, die am Schluss jubelnd Pokale hochheben dürfen, gibt es natürlich auch. In der Klassenstufe drei hatte die Walddorfhäslacher 3a die Nase vorn. Zweiter wurde die 3b der Reutlinger Matthäus-Beger-Schule vor der Grundschule Rübgarten. In der Klassenstufe vier siegten ebenfalls die Walddorfhäslacher Schüler (4a) vor Gniebel und Rübgarten.(vit/gea)