Wildnisnacht der Klasse 4a -Lernen in der Natur

Von Donnerstag 06.bis Freitag 07.Juli verbrachten wir zwei aufregende Tage im Wald, am Heckenklingenbach im Schönbuch. Mit dem Ökomobil des Regierungspräsidiums Tübingen, einem „rollenden Naturschutzlabor“, erforschten wir kleine Lebewesen, die sonst eher im Verborgenen bleiben. 17 Wildnis_417 Wildnis_5Bei Teamspielen, wie der „selbstgebauten Holzbrücke“, mussten wir zeigen, wie gut wir zusammenarbeiten können und einander vertrauen. Bei der Waldrally mussten Tierspuren und versteckte Tiere im Wald entdeckt werden. 17 Wildnis_3Abends wurde am Lagerfeuer gegrillt und gesungen und wir hörten uns die Stimmen und Geräusche der Tiere an, die uns in der Nacht vielleicht besuchen kommen. Bevor es in die Schlafsäcke ging, mussten alle zum „Zeckencheck“. Gegenseitig haben wir uns im Ökomobil auf Zecken untersucht. Manche hatten mehrere „erwischt“ und die wurden natürlich gleich entfernt.Für die größeren und kleineren Geschäfte errichteten wir in Teams „Pinkel-City“ und „Darmstadt“, bunte Tücher dienten als Sichtschutz. Ein Schild zeigte an, ob das Örtchen frei oder besetzt war.

Das Einrichten der Nachtlager war eine spannende und sehr kreative Sache. Es gab die „Sternengucker“ die sich mit Isomatte und  Schlafsack einfach am Waldrand mit Blick auf den Himmel ins Gras legten und die „Waldschläfer“ die ihre aufwendigen Lager im Wald unter den Bäumen mit Planen einrichteten. Nach einem ausgiebigen „Hefezopffrühstück“, einem „2.Zeckencheck“ am Morgen und weiteren gemeinsamen Aktionen mussten die Lager abgebaut und wieder alles verstaut werden. Wir wollten den Wald so verlassen, dass man unsere Anwesenheit nicht bemerkt. 17 Wildnis_2

Müde und geschafft, aber auch ein bisschen wehmütig (wir wären gerne alle noch ein paar Tage im Wald geblieben),  aber voller neuer Eindrücke und Erfahrungen machten wir uns gegen 11.30 Uhr mit unseren Leiterwägen auf den Rückweg. Ein herzliches Dankeschön an das Team des Ökomobils. Liebe Sabine, liebe Ines und liebe Anna, ihr habt das toll gemacht. Ein Dankeschön geht auch an unseren Revierförster Herr Vorwerk, der uns die Aktion genehmigt hat und an Herr Schlecht und Herr Rist, die uns die Grillstelle zur Verfügung gestellt haben.   17 Wildnis_1Zum Schluss noch ein dickes Lob an die Kinder der 4a. Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein. So mancher Erwachsene hätte sich das nicht getraut.