10a schnuppert Berliner Luft!

Oft jehört und oft jelesen – nu sind wir ooch mal dort jewesen!

Als wir mit 22 Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrerinnen (dazu noch eine Begleitperson) am Montagnachmittag in Berlin aus dem Zug steigen, halten wir die Nasen in die berühmte Berliner Luft. Es riecht nach Regen, Currywurst, Abgasen, fremden Menschen und neuen Erfahrungen. Nachdem wir unsere Unterkunft in Charlottenburg bezogen haben, machen wir uns per U-Bahn auf dem Weg zum Fernsehturm – der erste Blick über die Hauptstadt ist für manche beängstigend, für andere beeindruckend, für alle aber vielversprechend. Und dieses Versprechen soll Berlin auch halten:

Gleich am nächsten Morgen verfolgen alle gespannt die erste Führung durch die „Topographie des Terrors“ und viele haben Gelegenheit, ihr Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus einzubringen. Auch bei der Führung in der Bernauer Straße ist das Interesse an der Geschichte der Mauer groß, aber die Beine sind schwer, der Magen hängt durch – und da Berlin nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch einiges zu bieten hat, probieren sich alle Beteiligten im Laufe der Woche durch verschiedene Landesküchen und Lokalitäten – von Mexikanisch bis Italienisch, wir sind kulinarisch für alles zu haben! Auch das Mittagessen im Paul-Löbe-Haus im Anschluss unseres informativen und spannenden Bundestagesbesuches (mit FETTER HENNE alias Bundesadler) ist, dank der Mitarbeiter Herrn Dr. Rosemanns, etwas Besonderes! Bei einer anschließenden Spreefahrt in herrlichem Sonnenschein genießt man die Aussicht und erholt sich von den Shoppingtouren in der nachmittäglichen Freizeit. Natürlich steht auch ein abendlicher Clubbesuch im Matrix auf dem Programm und was soll man sagen – wir haben (wie immer) bleibenden Eindruck hinterlassen! Und noch am letzten Tag erkunden wir Berlin von unten – in den „Unterwelten“ erleben wir nicht nur Bunker aus dem kalten Krieg, sondern auch einen Guide der ganz besonderen Art. Die Zeit scheint in Berlin schneller zu vergehen als zuhause und so bleibt uns am letzten Tag noch der eindrückliche Besuch des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausens: Bilder und Worte, die uns berühren und auf dem Heimweg begleiten.

Ein letztes Mal halten wir am Freitag unsere Landnasen in die Berliner Großstadtluft und verabschieden uns von der Hauptstadt mit einem überzeugten:

Dette war ne dufte Woche mit die Kinder – da jeht nüscht drüber!