Archiv der Kategorie: Stars für die Schule

„Ich habe eine Menge dazugelernt“

Lothar Späth besuchte als Schulpate die Praktikanten der Gustav-Werner-Schule

»Für mich war es auch ein Praktikum. Ich habe eine Menge dazugelernt«, meinte Lothar Späth am Montag in der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident hatte als Schulpate dreimal die Grund- und Hauptschule besucht. Und was hat er mitgenommen? Walddorfhäslach sei »ein ganz spannendes Modell«. Hier würden alle, von den Gewerbetreibenden über die Vereine und Lehrer bis hin zur Bürgermeisterin, für die Zukunft der Schüler an einem Strang ziehen. „Ich habe eine Menge dazugelernt“ weiterlesen

Späth setzt auf Ideen von Hauptschülern

In einem feurigen Vortrag hat Lothar Späth die Hauptschüler in Walddorfhäslach ermuntert, den deutschen Arbeitsmarkt zu stürmen – mit Ideen im Dienstleistungsbereich.

Die Aula der Gustav-Werner-Schule war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bürgermeisterin Silke Höflinger, zahlreiche Firmenvertreter aus der Region sowie Eltern und Lehrer waren gekommen, um mit den Schülern der 8. und 9. Klassen sowie Lothar Späth über das Thema Berufe und Ausbildungsmarkt zu diskutieren. Späth reiste im Rahmen des FOCUS-SCHULE-Projekts „Stars für die Schule“ und mit Unterstützung des „Förderverein Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e.V.“ am Montagabend in den baden-württembergischen Ort Walddorfhäslach. Für ein Jahr ist er Pate der Hauptschule. Späth setzt auf Ideen von Hauptschülern weiterlesen

Späth gibt Hauptschülern Bewerbungstipps

Hauptschüler aus Walddorfhäslach löcherten Lothar Späth.

Pate Lothar Späth war vom Selbstbewusstein der Hauptschüler beeindruckt. „Was ich will, das kann ich!“, steht in großen Buchstaben auf einem Merkzettel neben der Schultafel. Der Satz stammt aus einem motivierenden Vortrag, den Lothar Späth bei seinem letzten Besuch in der Gustav-Werner-Schule im baden-württembergischen Walddorfhäslach gehalten hatte. Die Vorzeige-Hauptschule gewann den ehemaligen Ministerpräsidenten, der heute in der Geschäftsführung einer Investmentbank tätig ist, beim FOCUS-SCHULE-Projekt „Stars für die Schule“ für ein Jahr als Paten. Nun war Lothar Späth zum zweiten Mal angereist, um sich mit den Acht- und Neuntklässlern über ihre Fortschritte bei Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche zu unterhalten. Diesmal war der ehemalige Landesvater vor allem als Bewerbungs-Coach gefordert. Denn wann hat man schon mal die Chance, einen erfolgreichen Arbeitgeber nach seinen Auswahlkriterien zu befragen? Späth gibt Hauptschülern Bewerbungstipps weiterlesen

Vorzeige-Hauptschule

Fast alle kommen unter

Während überall ländliche Hauptschulen wegen Schülerrückgang geschlossen werden, pendeln immer mehr Jugendliche aus umliegenden Städten in die Hauptschule des kleinen Ortes Walddorfhäslach. Der Grund: Die Schule bringt fast alle Pennäler nach dem Abschluss unter.
Seit Monaten schwelt die Diskussion um die Abschaffung der Hauptschule, einige Bundesländer sind diesen Schritt sogar schon gegangen. Rektor Ralf-Michael Röckel kann nur hoffen, dass es in Baden-Württemberg eine richtige Schulreform gibt – und „nicht bloße Kosmetik“. Er führt nämlich eine sehr erfolgreiche Hauptschule, die allen Schülern die Möglichkeit geben will, einen mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Getreu dem Motto: Kein Abschluss ohne Abschluss. Röckel und sein Kollegium schaffen es seit Jahren, beinahe alle Schüler der Abgangsklassen der Gustav-Werner-Schule unterzubringen. Entweder in einer dualen Ausbildung oder auf einer weiterführenden Schule. Er kann sogar mit Stolz behaupten, dass seine Schützlinge erfolgreich mit Realschülern auf dem Arbeitsmarkt konkurrieren – und oft den Zuschlag erhalten. Wie funktioniert das? „Man muss die Chancen für die jungen Menschen optimieren“, erklärt er. Und das geschieht in Walddorfhäslach, das zwischen Stuttgart, Sindelfingen, Reutlingen und Tübingen liegt, durch intensive Berufsvorbereitung.
Gestartet wird spätestens mit Beginn der achten Klasse. Gleich nach dem Ende der Sommerferien müssen die 13- und 14-Jährigen sich Gedanken über die Berufswahl machen. Vorzeige-Hauptschule weiterlesen

Ich habe eine Menge dazugelernt

Lothar Späth besuchte als Schulpate die Praktikanten der Gustav-Werner-Schule

»Für mich war es auch ein Praktikum. Ich habe eine Menge dazugelernt«, meinte Lothar Späth am Montag in der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident hatte als Schulpate dreimal die Grund- und Hauptschule besucht. Und was hat er mitgenommen? Walddorfhäslach sei »ein ganz spannendes Modell«. Hier würden alle, von den Gewerbetreibenden über die Vereine und Lehrer bis hin zur Bürgermeisterin, für die Zukunft der Schüler an einem Strang ziehen. Ich habe eine Menge dazugelernt weiterlesen

Stars für die Schule

Startschuss für die Stars

Lange hat die Jury darüber diskutiert, welche der 108 Bewerber beim Projekt „Stars für die Schule“ einen prominenten Paten zur Seite gestellt bekommen. FOCUS-SCHULE stellt die Siegerschulen und ihre Mentoren vor.
Seit Beginn des neuen Schuljahres bereiten sich die Schüler auf ihre Paten vor und überlegen, welche Ideen sich gemeinsam realisieren lassen. Die Prominenten kommen zwei bis drei Mal in diesem Schuljahr an die Schule. Stars für die Schule weiterlesen

Das ist schon eine muntere Truppe

Schulpate Lothar Späth war vom Selbstbewusstsein der Gustav-Werner-Schüler beeindruckt

Das Urteil von Lothar Späth viel eindeutig aus. »Das ist schon eine muntere Truppe«, sagte er über die Schüler der Gustav-Werner-Schule. Am Dienstag war der Wirtschaftsexperte und ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident zum zweiten Mal als Schulpate nach Walddorfhäslach gekommen. Es machte ihm sichtlich Spaß, mit den Schülern der Klassen acht und neun über ihre Praktikumserfahrungen und Zukunftsaussichten zu reden.
»Das, was mir am meisten auffällt, ist das Selbstbewusstsein, das die Schüler entwickelt haben«, schilderte Späth seine Eindrücke nach dem Schulrundgang. Er zeigte sich vor allem von der Art und Weise beeindruckt, wie die Schüler ihre Berufswahl angehen. »Das gefällt mir gut«, erklärte Späth zufrieden. Das ist schon eine muntere Truppe weiterlesen

Man kann, was man will

Lothar Späth als Schulpate

Die Zukunft der deutschen Wirtschaft liegt in erster Linie beim qualifizierten Mittelstand, ist der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Dr. Lothar Späth überzeugt. Schon heute arbeiteten 70 Prozent der Deutschen im mittelständischen Bereich. Von der Großindustrie könne man indes nicht so viel mehr erwarten, »die baut mehr Arbeitsplätze ab wie auf«. Deshalb setzt Späth auf die Dienstleistung, »die brauchen wir hier vor Ort, in diesem Bereich werden in Zukunft die meisten Arbeitsplätze erwartet«.
Um konkurrenzfähig zu sein und Kunden binden zu können, müssten die Dienstleister auf Service und gute Qualität setzen. Dafür sei aber eine gute Ausbildung notwendig. Deshalb fordert der schwäbische Wirtschaftsfachmann, dass man künftig »genügend Geld in alle Arten von Bildung und Forschung« steckt.
Späth war am Montagabend nach Walddorfhäslach als neuer Schulpate gekommen. Die Gustav-Werner-Schule hatte sich in dem Wettbewerb »Stars für die Schule« der Zeitschrift Focus bundesweit als einzige Hauptschule durchgesetzt und in der Kategorie »Wirtschaft« gewonnen.
Jeder Kategorie sind prominente Paten zugeordnet, die die jeweiligen Siegerschulen besuchen und dort mit den Schülern Projekte bearbeiten. Die Gustav-Werner-Schule siegte unter anderem deshalb, weil es ihr seit Jahren gelingt, alle Abgänger in einem Ausbildungsplatz oder einer weiterbildenden Schule unterzubringen. Rektor Ralf-Michael Röckel: »Kein Abschluss ohne Anschluss.«
Späth wird insgesamt dreimal die Gustav-Werner-Schule besuchen. Den Auftakt bildete der Montagabend in der Aula der Schule. Dorthin waren neben den Hauptschülern vor allem auch die Gewerbetreibenden am Ort gekommen, um Späths Schulpaten-Rede zum Thema »Schule braucht Wirtschaft und Wirtschaft braucht Schule« zu hören. Man merkte Späth den gewandten Medienmenschen mit Entertainerqualitäten an.
Er griff sich sofort das Mikrofon, schlenderte umher und plauderte locker und anekdotenreich über seinen Aufstieg zum Wirtschaftsexperten und die Chancen der deutschen Wirtschaft.
Er versuchte den Selfmade-Mann zu verkörpern, der es gemäß seines Wahlspruches »man kann, was man will« vom einfachen Dorfbeamten zum Wirtschafts-Guru gebracht hat und der mit 70 noch Vorsitzender der Geschäftsführung der Investment Bank Merrill Lynch ist. Sein Hauptaugenmerk galt am Montag den qualifizierten Fachleuten, den Praktikern im mittelständischen Handwerk und den technischen Berufen.
Lothar Späth hält die deutsche Wirtschaft für »erstaunlich gut und robust«. Trotzdem werde gejammert, man spreche von einer großen Krise, könne dieses Jahr aber gleichzeitig keine Aufträge mehr annehmen, weil die Auftragsbücher voll seien. Die Globalisierung sieht Späth auch als Chance. Die ganze Welt sei so zu einer Art Binnenmarkt ohne Grenzen geworden. Mit dem Internet könne man inzwischen alles an jedem Ort erledigen.
»In zehn Jahren werden wir den Beruf des Zöllners nicht mehr brauchen«, prophezeit Späth. Außer in Deutschland, denn hier brauche man dann »jemand, der kontrolliert, dass nichts verzollt wird«, merkte er süffisant an.
Am Montag nahm sich Späth viel Zeit für die Schüler. Die Achtklässler zeigten dem Wirtschaftsfachmann ihre Praktikumsmappen, die Späth mit großem Interesse, ganz leger auf der Treppe sitzendend, begutachtete. (GEA)

Sieg bei »Stars für die Schule« (2)

Pädagogik – Gustav-Werner-Schüler bereiten sich in Berlin auf die Schulpatenschaft mit Lothar Späth vor

»Es war ein tolles Erlebnis«, berichtet Justus Mattedi begeistert von seinem Besuch in Berlin. Der Hauptschüler aus Walddorfhäslach hatte zusammen mit seiner Klassenkameradin Denise Heim und der Schulleitung auf Einladung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung an einem Workshop in der Bundeshauptstadt teilgenommen. Der Aufenthalt war dazu gedacht, die Gustav-Werner-Schule auf den Besuch des Schulpaten Lothar Späth vorzubereiten. Sieg bei »Stars für die Schule« (2) weiterlesen

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth kommt als Schulpate!(1)

„Die Gustav-Werner-Schule siegte bei der bundesweiten Focus-Aktion “Stars für die Schule”

Die Gustav-Werner-Schule steht jetzt auch bundesweit im Rampenlicht. Sie beteiligte sich an der Aktion “Stars für die Schule” des Wochenmagazins Focus, Sonderheft Schule, und war erfolgreich. 108 Bewerbungen aus ganz Deutschland gingen ein und die Walddorfhäslacher wurden am Ende als einzige Schule aus Süddeutschland ausgewählt. Ihr Star und Schulpate ist Prof.Dr. h.c. Lothar Späth, unser ehemalige Ministerpräsident. Prof. Dr. h.c. Lothar Späth kommt als Schulpate!(1) weiterlesen